Isländische Finanzkrise

Kredite waren so leicht zu kriegen wie noch nie. Auf Schritt und Tritt warfen Dir die Banken ihre günstigen Angebote hinterher und jeder x-beliebige Weihnachtsmann konnte in die nächste Bankfiliale stiefeln und einen Kredit aufnehmen. Wenn Du eine Wohnung kaufen wolltest, reichte eine einzige Unterschrift (…). Nach dem Motto: “Sag mir was Du Dir wünschst  - und wir leihen Dir das Geld dafür. Das ist unser Job.“

Im Grunde blickte niemand so richtig durch, aber die Bürger ließen sich nur zu gerne weismachen, dass diese ausgefuchsten Finanzwikinger schon wüssten, was sie taten. Doch irgendwann war es so weit, und wir mussten der bitteren Wahrheit ins Auge sehen: Es war alles nur auf Pump. 

Und dann kam die große Abrechnung. 

Aus: Jon Gnarr: Hören Sie gut zu und wiederholen Sie!! Wie ich einmal Bürgermeister wurde und die Welt veränderte, Stuttgart 2014, S.44.

 

Zur Finanzkrise in Island wurden durch das Sondersammelgebiet Skandinavien über den Katalog der Universitätsbibliothek, die vifanord und über das „Nordic History Blog“ zahlreiche Quellen und Publikationen zugänglich gemacht.

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